Alles ist eins.
Für mich ist das weit mehr als ein schöner Satz.
Es ist eine tiefe Überzeugung, die aus vielen Erfahrungen meines Lebens gewachsen ist:
Wir sind miteinander verbunden.
Mensch und Mensch.
Mensch und Tier.
Mensch und Natur.
Wir alle stammen aus derselben Wurzel und sind Teil eines großen Geflechts, auch wenn wir im Alltag manchmal vergessen, dass es da ist.
Wie bei einem Wald: Was wir über der Erde sehen, scheint zunächst voneinander getrennt. Jeder Baum steht für sich, wächst in seine eigene Richtung, trägt seine eigene Krone.
Und doch liegt darunter ein Wurzelgeflecht.
Verborgen und trotzdem da.
Verbindend.
Tragend.
Für mich ist das ein wunderschönes Bild für das Leben.
Wie OneRoot zu seinem Namen kam
Der Name OneRoot ist nicht am Schreibtisch entstanden. Eigentlich habe ich ihn mir überhaupt nicht ausgedacht.
Während des ersten Corona-Lockdowns befand ich mich selbst in einer Zeit des Innehaltens und der Neuorientierung. Im Rahmen eines Retreats führte mich eine Aufgabe in einen Friedwald zu meiner verstorbenen Freundin.
Dort geschah etwas, das ich bis heute nur als Geschenk beschreiben kann.
Plötzlich waren Worte und eine Melodie in meinem Kopf:
„Brothers and Sisters, we come from one root.“
Brüder und Schwestern, wir kommen aus einer Wurzel.
Diese Zeile wurde zum Anfang meines Songs Heart2Heart.
Monate später fand auch der übrige Text zu mir. Nicht, weil ich mich hingesetzt hatte, um ein Lied zu schreiben. Er war irgendwann einfach da und wollte durch mich in die Welt.
Er erzählt von der größten Macht: Von Liebe. Vom Licht, das wir in uns tragen. Davon, uns von Herz zu Herz zu begegnen und das Leben miteinander zu feiern.
Damals wusste ich noch nicht, dass aus diesen wenigen Worten Jahre später OneRoot entstehen würde.
Als ich schließlich nach einem Namen für das suchte, was ich in die Welt bringen wollte, stand ich vor einer besonderen Frage: Wie lässt sich all das miteinander verbinden, was zu mir und meiner Arbeit gehört?
Energiearbeit und Heilgebete. Tierkommunikation. Begleitung und persönliches Wachstum. Die Kraft der Natur, die ätherischen Öle von Young Living und die vegane Frischekosmetik von Ringana.
Auf den ersten Blick ganz unterschiedliche Bereiche.
Und doch wusste ich:
Für mich gehören sie zusammen.
Ich suchte nach ihrer gemeinsamen Schnittmenge – und plötzlich war sie wieder da: die eine Wurzel.
OneRoot.
Der Name, der Jahre zuvor bereits in meinem Lied zu mir gekommen war, beschrieb auf einmal genau das, was ich suchte.
Denn OneRoot steht für meine Überzeugung, dass wir nicht getrennt voneinander existieren. Mensch, Tier und Natur sind miteinander verbunden. Körper, Geist und Seele gehören zusammen. Und auch die Natur findet auf ganz selbstverständliche Weise ihren Platz darin: Pflanzen schenken uns ihre Essenzen, ihre Düfte und wertvollen Inhaltsstoffe. Und was haben all diese Pflanzen gemeinsam?
Sie haben Wurzeln.
Vielleicht ist es genau dieses Bild, das für mich OneRoot so vollkommen macht.
Ein Baum kann viele Äste tragen. Sie wachsen in unterschiedliche Richtungen und erfüllen unterschiedliche Aufgaben – und doch gehören sie zusammen. Sie werden von demselben Stamm getragen und aus derselben Wurzel genährt.
Genauso empfinde ich die verschiedenen Bereiche von OneRoot:
Energiearbeit, Tierkommunikation, Begleitung und persönliches Wachstum stehen neben der Kraft der Natur und ihren Möglichkeiten für unser körperliches Wohlbefinden. Sie müssen nicht dasselbe sein, um zusammenzugehören.
Eine Wurzel. Ein Stamm. Viele Äste.
Und Du entscheidest selbst, welcher dieser Äste für dich gerade der richtige ist.
Ich muss meine verschiedenen Wege nicht voneinander trennen oder mich für einen davon entscheiden. Sie dürfen nebeneinander wachsen wie die Äste eines Baumes – unterschiedlich in ihrer Ausrichtung und doch getragen von demselben Stamm und genährt aus derselben Wurzel.
So wurde OneRoot schließlich zu dem Dach, unter dem all das seinen Platz finden darf, was meiner Haltung zum Leben entspricht: die Verbindung von Mensch, Tier und Natur, energetische und ganzheitliche Begleitung, persönliches Wachstum und die Kraft dessen, was uns die Natur zur Verfügung stellt.
Nicht alles davon wird für jeden Menschen der richtige Weg sein.
Das muss es auch nicht.
Denn wir dürfen selbst entscheiden, welcher Weg uns gerade ruft und was uns auf unserem ganz eigenen Weg unterstützen darf.
Zurück zur eigenen Wurzel
Ich glaube, dass wir Menschen viel mehr Gestaltungskraft besitzen, als wir uns manchmal zugestehen.
Das bedeutet nicht, dass wir alles kontrollieren können. Das Leben geschieht. Menschen werden krank, Beziehungen verändern sich, geliebte Wesen gehen, Pläne zerbrechen und manchmal stehen wir mitten in einem Sturm, den wir uns ganz sicher nicht ausgesucht hätten.
Aber wir können beeinflussen, wie wir diesem Leben begegnen.
Welche Gedanken wir nähren.
Welche Worte wir wählen.
Worauf wir unseren Blick richten.
Welche Entscheidungen wir treffen.
Und ob wir unsere Gestaltungskraft aus der Hand geben oder sie wieder zu uns zurückholen.
Deshalb sind Eigenverantwortung und Selbstermächtigung für mich so wichtig.
Nicht als erhobener Zeigefinger.
Ich sitze schließlich im selben Boot.
Auch ich stolpere über alte Glaubenssätze, denke mich gelegentlich in die falsche Richtung und darf mich selbst immer wieder daran erinnern, meine Gedanken und Worte achtsam zu wählen.
Oder, wie ich gerne sage: Mund- und Gedankenhygiene betreiben.
Denn Worte haben Macht.
Wenn jemand sagt: „Das schaffe ich nicht“, antworte ich deshalb manchmal:
„Es geschehe nach Deinem Glauben.“
Denn es ist die Wahrheit.
Dieser Satz irritiert aber auch und genau das darf er.
Denn manchmal braucht es nur eine kleine Unterbrechung, damit wir hören, was wir uns eigentlich gerade selbst erzählen.
Meine Aufgabe ist nicht, dir deine Antworten zu geben
Ich möchte dich nicht davon überzeugen, die Welt so zu sehen wie ich.
Und ich möchte schon gar nicht, dass du mich dauerhaft brauchst.
Ich möchte dir Impulse geben, Fragen stellen, Perspektiven verändern und dir Möglichkeiten und Handwerkszeug zeigen, mit denen du deinen eigenen Weg gestalten kannst.
Manchmal braucht es jemanden, der die Hand reicht.
Manchmal jemanden, der zuhört.
Manchmal einen liebevollen Schubs.
Und manchmal vielleicht auch jemanden, der mitten in einem festgefahrenen Gedanken mit einem etwas schelmischen Lächeln sagt:
„Bist du dir da wirklich sicher?“
Denn ich glaube, dass vieles von dem, wonach wir im Außen suchen, längst in uns angelegt ist.
Vielleicht müssen wir uns nur wieder daran erinnern.
Und bei all der Tiefe:
Bitte die Freude nicht vergessen!
Das Leben kann schwer sein. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.
Gerade deshalb möchte ich es nicht schwerer machen, als es ohnehin manchmal ist.
Ich glaube an Freude. An Humor. An gemeinsames Lachen – manchmal sogar dann, wenn einem eigentlich gar nicht danach ist.
Tiefe und Leichtigkeit schließen einander nicht aus.
Trauer und Freude können nebeneinander existieren.
Spiritualität und Bodenständigkeit ebenso.
Wir dürfen wachsen und trotzdem über uns selbst lachen.
Wir dürfen zweifeln und trotzdem vertrauen.
Wir dürfen hinfallen und uns neu entscheiden.
Immer wieder.
Denn vielleicht geht es gar nicht darum, irgendwann „fertig“ zu sein.
Vielleicht geht es darum, immer wieder zu unserer eigenen Wurzel zurückzufinden.
OneRoot soll dich an deine eigene Wurzel erinnern.
An deine Verbindung.
An deine Gestaltungskraft.
An das, was dich trägt.
Und vielleicht auch daran, dass du Teil eines viel größeren Geflechts bist, als du manchmal glaubst.
Alles ist eins.
Alles kommt aus einer Wurzel und kehrt zu ihr zurück.
Ein immerwährender Kreislauf.
Alles ist im Fluss.
Alles ist miteinander verbunden.
Von Herz zu Herz,
Wiebke